Ettlinger Bündnis
gegen Rassismus und Neonazis
Ohne Nazis und Rassisten leben,
in Ettlingen und anderswo!
17.11.2006
Presseerklärung des Ettlinger Bündnisses:

Ohne Nazis und Rassisten leben,
in Ettlingen und anderswo!

Das Ettlinger Bündnis gegen Rassismus und Neonazis ruft unter dem Motto "Ohne Nazis und Rassisten leben, in Ettlingen und anderswo!" alle Menschen auf, gemeinsam

am Samstag, 2. Dezember 2006

um 11.30 Uhr am Ettlinger Wasen

zu demonstrieren.

Da zum Zeitpunkt dieser Presseerklärung die Planungen der Neofaschisten nicht vollständig bekannt sind, können sich Ort und Zeit noch ändern.

Aktuelles unter www.ettlingen.antifa-buendnis-ka.de.

Für den 2.12.2006 mobilisieren Neonazis zu einem Aufmarsch in Ettlingen. Unter dem Motto "Für den Erhalt der deutschen Kultur - Nationale Freiräume schaffen" rufen die "Freien Kräfte Karlsruhe" zu einer Demonstration in Ettlingen auf. Hinter den "Freien Kräften Karlsruhe" verbergen sich viele bundesweit bekannte Neonazis aus Ettlingen und Umgebung, die zunehmend durch Gewalt- und Propagandadelikte auffielen.

Diesen unverbesserlichen reaktionären Kräften müssen wir als DemokratInnen ein friedliches Zeichen entgegen setzen: Weiße Rose gegen braune Gewalt!

Die Weiße Rose hat sich in Anlehnung an die Widerstandsgruppe "Weiße Rose" mit den Geschwistern Scholl bundesweit als Symbol des gewaltfreien Widerstands bei vielen Protestkundgebungen etabliert.

Der Demonstrationsaufruf der "Freien Kräfte" in Ettlingen scheint nach Auffassung des Ettlinger Bündnisses gegen Rassismus und Neonazis durchaus strafrechtlich relevant.

Zu sehen ist unter anderem ein Judenstern (israelisches Staatswappen) in einem Dreckhaufen vor dem Ettlinger Rathaus. Daneben ein Bagger, um diesen dargestellten Haufen zu beseitigen.

Wenn Medien im Vorfeld eines Nazi-Aufmarsches ein Verbot dieser Aktivitäten für juristisch nicht haltbar bezeichnen, ist das Wasser auf die Mühlen der Rechtsextremen. Es gilt mit allen Mitteln unserer Demokratie rechter Gewalt entgegen zu treten. Dazu gehört auch ein Verbot.

Das Ettlinger Bündnis empfindet dann Freude, wenn Ettlingen und alle Welt von dieser braunen Gewalt verschont bleibt.

Um den Protest, der schon von vielen Vereinen und Organisationen unterstützt wird auf eine noch breitere Basis zu stellen, sollten sich interessierte Mitunterzeichner unter folgender Mail-Adresse melden: ettlinger-buendnis@gmx.de

Der Aufruf von Bundespräsident Horst Köhler bei der Eröffnung der Münchner Synagoge aktiv gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus einzutreten, sollte alle Bürger bewegen.


© Ettlinger Bündnis gegen Rassismus und Neonazis